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Zahnarzt Leverkusen, Dr. Berthold Kappek

Januar 2021 – Werden Babys mit Karies „an­ge­steckt“?

Karies gilt als Infektionskrankheit. Man geht davon aus, dass Kariesbakterien erst durch Bezugspersonen auf das Kind übertragen werden – aufgrund des engen Kontakts und zum Beispiel durch Ablecken des Schnullers oder das Vorkosten des Breis mit demselben Löffel.

Auch wenn Babys tatsächlich mit einem keimfreien Mund geboren werden: Ein Kontakt mit dem Speichel der Eltern und damit die Besiedelung des Mundes mit Bakterien lässt sich kaum vermeiden. Zudem würde damit auch verhindert, dass Bakterienarten übertragen werden, die für eine gesunde Mundflora und damit für ein gesundes Immunsystem wichtig sind.

Kinder können heute kariesfrei erwachsen werden

Sicherlich ist es förderlich, wenn Eltern bei der Geburt ihres Kindes selbst einen gesunden, keimarmen Mund ohne Karies oder Parodontitis haben. So werden möglichst wenige krankheitsauslösende Keime auf ihr Kind übertragen.

Neben der Übertragung von Kariesbakterien in den ersten Lebensmonaten sind aber andere Dinge entscheidend. Heute weiß man, dass sich Karies und der Verlust von Milchzähnen weitgehend vermeiden lassen, durch …

  • eine gute Zahnpflege ab den ersten Zähnchen,
  • eine zahngesunde Ernährung,
  • frühe Kontrollbesuche und
  • altersabgestimmte Prophylaxemaßnahmen beim Zahnarzt

 

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